Katastrophenschutz

Katastrophen kommen – zum Glück – nur selten vor. Doch wenn eine Katastrophe passiert und der Kreis oder das Land Katastrophenalarm auslöst, dann braucht es viele ehrenamtliche Helfer mit entsprechenden Kenntnissen, die schnell zur Hilfe eilen.

 

Im Katastrophenschutz des Landes Hessen engagieren sich derzeit rund 16.000 freiwillige Helfer aus dem DRK, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der DLRG, der Johanniter-Unfallhilfe, dem Malteser Hilfsdienst, der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Die ehrenamtlichen Helfer übernehmen Aufgaben aus dem Brandschutz, dem Sanitätswesen, der Betreuung, der Wasserrettung, der Bergung und Instandsetzung sowie der Information und Kommunikation.

 

Unser Ortsverein arbeitet im medizinischen Katastrophenschutz des Landes Hessen mit und ist Teil der Besetzung des „Sanitätszug 1 Vogelsberg“. Dieser wird gemeinsam mit den Ortsvereinen Lauterbach und Lautertal mit insgesamt 25 Helfern gestellt. Die Hauptaufgaben liegen in der sanitätsdienstlichen, pflegerischen und pychosozialen Betreuung von Betroffenen in Behandlungsplätzen.

 

Im Sanitätszug 1 Vogelsberg besetzen wir in der Schnelleinsatzgruppe Sanität (SEG-San) den RTW Land Hessen „Rot Kreuz Vogelsberg 7-85-1“ mit drei Personen sowie in der Transportgruppe den KTW-B  „Rot Kreuz Vogelsberg 7-93-1“ mit ebenfalls drei Personen.

 

Die Mindestanforderung für die verantwortliche Kraft auf den Fahrzeugen ist Rettungssanitäter (Ausbildungsdauer 560 Stunden), die weitere Besetzung muss mindestens über eine Sanitäter-Ausbildung verfügen (Ausbildungsdauer 48 Stunden). Die Fahrer müssen Führerscheinklasse C1 oder den „Feuerwehrführerschein“ besitzen. Weiterhin stellen wir für die Transportgruppe den Gruppenführer. Dieser muss mindestens die Qualifikation Rettungssanitäter sowie die Führungskräfte-Qualifikation „Gruppenführer“ besitzen. Der Ausbildungsumfang hierfür beträgt zusätzlich 80 Stunden und eine 2 Jährige Tätigkeit als Helfer im Zug.

 

Die beiden Fahrzeuge werden vom Land Hessen gestellt und ausgestattet. Für eine einfache Austauschbarkeit der Materialien ist die Ausstattung in Teilen an den Gegebenheiten des regionalen Rettungsdiensts angepasst.

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